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Unternehmen

Vom Musikhaus zum führenden Anbieter von Medien- und Kommunikationssystemen

-Die Geschichte von "Strässer"-

Im Jahre 1906 gründete Carl Strässer das Musikhaus „STRÄSSER“, aus dem die heutige Firma „STRÄSSER Medien- und Kommunikationssysteme GmbH & Co. KG“ hervorging. Das Angebot bestand damals aus klassischen Musikinstrumenten.

1922 erweiterte man das Produktspektrum um elektronische Klaviere. Das war ein erster Schritt zur Elektroakustik. Als man nur 6 Jahre später die Generalvertretung der VOX - Schallplatten- und Apparatefabrik Berlin für den süddeutschen Raum übernahm, reichten die Räumlichkeiten nicht mehr aus und so erfolgte der Umzug in den Mittnachtbau, Königsstraße 46 und damit in das Zentrum von Stuttgart. Zum gleichen Zeitpunkt wurden auch Grammophone in das Vetriebsprogramm aufgenommen.

Nachdem das Musikhaus die Weltwirtschaftskrise (1928-1932) relativ gut überstanden hatte, ergriff der Sohn Adolf Strässer die Initiative zum Bau von Lautsprecheranlagen. Zunächst bestanden diese Anlagen nur aus einzelnen Lautsprechern. Sehr bald aber wurden schon Lautsprecherkombinationen mit einfachen Mikrofonen sowie auf Marmorplatten aufgebaute Anlagen mit voluminösen Abmessungen gefertigt.

Im zweiten Weltkrieg wurde der Mittnachtbau und damit das dortige Geschäft völlig zerstört. Schon Ende 1945 erfolgte der Wiedereinzug in den notdürftig hergerichteten Firmensitz in der Königsstraße. Zunächst beschränkte man sich auf Reparaturen, den Bau und Verkauf von einfachen Rundfunkempfängern. 1945 beschlagnahmten die Amerikaner die Ausstellungs- und Verkaufsräume und man musste innerhalb von 24 Stunden in die Königsstraße 44 umziehen. Trotz aller Schwierigkeiten der Nachkriegszeit begann ein Neuanfang mit dem Bau von elektroakustischen Anlagen (ELA) für Gaststätten, Hotels, Schulen und Bäder. Bei den Anlagen für Kurbäder war vor allem die Übertragung von Kurkonzerten und Theateraufführungen und bei den Anlagen für Hotels die ELA-Ausrüstung für Tagungen ein Schwerpunkt der Firmenaktivität

Nach dem Tod von Carl Strässer im Jahr 1949 führte sein Sohn Adolf das Unternehmen weiter. 2 Jahre später, im Jahre 1951, erfolgte ein ganz wichtiger Schritt mit Aufnahme von Kirchenbeschallungsannahmen in die Produktpalette. 1953 realisierte STRÄSSER mit dem Einbau einer ELA-Anlage in den Kölner Dom das bis zu diesem Zeitpunkt wohl größte Kirchenprojekt. Diese Anlage wurde dann 1956 mit einer richtungweisenden innovativen Komponente, nämlich einer Laufzeitverzögerungseinrichtung, ergänzt. Mit der Neueröffnung der Verkaufsräume am 19.06.1957 unter Leitung von Herrn Holzbaur im Bereich Radio, Phono und Fernsehen und von Frau Hühn in der damals größten Schallplattenabteilung im Stuttgarter Raum präsentierte sich die Firma Strässer wieder als führendes Stuttgarter Musikhaus. Ab dem Jahr 1959 wurden erstmals Beschallungsanlagen nach Italien, Österreich, Frankreich und in die Schweiz exportiert.

Im Jahre 1965 erfolgte der Umzug der Produktion von ELA-Anlagen in den Betrieb Löwentorstraße 36 und im selben Jahr der erste Export in den damaligen Ostblock nach Rumänien. Ein Meilenstein in der Geschichte von STRÄSSER war die Beschallung der Sporthalle für die Olympischen Sommerspiele 1972 in München.

Leider hat das Herr Adolf Strässer, der am 03.06.1972 unerwartet verstarb nicht mehr miterleben können. Seine Witwe Edeltraut Strässer und Herr Daneffel übernahmen darauf hin die Geschäftsführung, wobei in der Folgezeit die Tradition des Unternehmens für individuelle Anlagen weiter ausgebaut und die Vielfalt der ELA-Komponenten vergrößert wurde. Zudem wurden noch im selben Jahr, die Verkaufsräume in der Königsstraße aufgegeben und das gesamte Unternehmen in die Löwentorstraße 36-38 verlagert.

1980 erhielt das Unternehmen den Auftrag eine Großübertragung für jeweils eine halbe Million Besucher anlässlich des damaligen Papstbesuches in Mainz und Fulda für 500.000 Gläubige zu planen und durchzuführen. Für diese technisch perfekte Übertragung bedankte sich der Papst in einer persönlichen Urkunde bei der Firma Strässer.

Als am 07.12.1987 die Firmeninhaberin Frau Edeltraud Strässer verstarb, wurde in der 3. Generation die Tochter und jetzige Alleininhaberin Frau Sibylle Strässer-Strobel, Geschäftsführerin an der Seite von Herrn Daneffel.

Nachfolger von Herr Daneffel wurde nach dessen Ausscheiden 1989 Herr Hans-Peter Schadl.

In den folgenden Jahren wurden zahlreiche Projekte im kommunalen und industriellen Bereich mit Strässer Anlagen erfolgreich realisiert und das Unternehmen zu einem führenden Anbieter im Bereich der Kirchenbeschallung ausgebaut.

1993 zog sich Frau Strässer-Strobel aus der Geschäftsführung zurück. An Ihrer Stelle trat Ihr Ehemann Rudolf Irmar Zahorka als weiterer Geschäftsführer neben Herr Schadl. Die Geschäftsführung wurde seitdem von Herr Hans-Peter Schadl und Herrn Dipl.-Ing Dr. Rudolf Zahorka – ab 1997 durch dessen Vater, Herrn Dr. Rudolf Zahorka gebildet. In diese Jahre fällt die Gründung der Firmen STRÄSSER FRANCE in Straßburg und der Firma STRÄSSER LINZ in Österreich, um in diesen Ländern eine direkte Präsenz zu haben. Es folgten Vertretungen in Holland, Italien, Portugal und in der Schweiz.

Das erste Großprojekt der STRÄSSER FRANCE war 1995 der Einbau einer Automatik-Anlage mit Schallverzögerung in die Kathedrale Reims, die Krönungskathedrale der französischen Könige, einer der größten sakralen Kirchen der Welt.

STRÄSSER ist in ganz Europa als Anbieter hochwertiger Beschallungsanlagen in Kirchen bekannt.

1997 erhielt STRÄSSER durch die Neckarwercke Stuttgart AG den Auftrag zur Lieferung und Installation einer neuen Beschallungsanlage in der Hanns-Martin-Schleyer Halle in Stuttgart. Dies war bis dahin das umfangreichste Hallenprojekt von STRÄSSER und ein besonderes Beispiel für die Aktivitäten im kommunalen und industriellen Bereich. Schon im Jahre 1998 wurde STRÄSSER mit der Planung der Beschallungseinrichtungen beim Wiederaufbau der Frauenkirche Dresden beauftragt. Zunächst wurde dabei die Beschallung der Unterkirche realisiert.

Die sehr anspruchsvolle Planung der eigentlichen Hauptkirche erfolgte in Zusammenarbeit mit der Firma Acoustic Design Ahnert (ADA) in Berlin. Die Realisierung dieses Großprojektes führte STRÄSSER in den Jahren 2004 und 2005 durch. Es handelt sich um die in Deutschland derzeit umfangreichste Installation im kirchlichen Bereich auf dem Weg von der reinen Beschallungsanlage zur vollen medientechnischen Ausstattung.

Im Jahr 2003 erfolgte der Umzug in die heutigen Räume in der Enzstraße 40A in Stuttgart-Münster.

Im Jahr 2007 erfolgte in der Firmenleitung ein erfolgreicher Generationswechsel aus den eigenen Reihen.

Herr Markus Diegel übernahm mit der Leitung des Teams die Geschäftsführung.

Die Gesellschafterin Frau Dipl.-Psych. Sibylle Strässer-Strobel unterstützt die Firma wieder mit ihrer aktiven Mitarbeit.

STRÄSSER blickt heute mit Stolz auf die Beschallung von mehr als 17000 Kathedralen und Kirchen in ganz Europa und auf viele Hundert nichtkirchliche Projekte in Kommunen, in der Industrie und im privaten Bereich.

STRÄSSER blickt voll Zuversicht in die weitere Zukunft des Unternehmens.

Wie schon in der Vergangenheit bilden Technologieführerschaft, eine breite Angebotspalette sowie ein individuelles Eingehen auf die Bedürfnisse der Kunden das Rückrad der zukunftorientierten Ausrichtung des Unternehmens.

Unsere Entwicklungen von aufeinander abgestimmten Komponenten garantieren optimale Sprachverständlichkeit, Musiktauglichkeit und Benutzerfreundlichkeit in der Handhabung unserer Technik.

Wie schon in der Vergangenheit gezeigt, stellt sich STRÄSSER mit engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den heutigen Erfordernissen einer elektroakustischen und medientechnischen Fachfirma.

Unser Markt ist Europa, unser Motto „ganz neues Hören“.

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Strässer GmbH & Co. KG | Enzstraße 40 A | 70376 Stuttgart | Tel. 0711/896515-0
Fax: 0711/896515-66 | Email: info@straesser.de | www.straesser.de | Impressum
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